Mannschaft

Unsere Aktive Mannschaft – Gemeinsam für die Sicherheit der Gemeinde

Die aktive Mannschaft der Freiwilligen Feuerwehr Rettenberg umfasst derzeit etwa 80 engagierte Feuerwehrmänner und -frauen.

Die Aufgaben in der Feuerwehr sind heute vielseitiger denn je. Um den Anforderungen gerecht zu werden, nehmen unsere Mitglieder regelmäßig an Weiterbildungen, Schulungen und Übungen teil. Dabei profitieren wir nicht nur von der fundierten Ausbildung, sondern auch von dem breiten Wissen und den individuellen Fähigkeiten, die unsere Kameradinnen und Kameraden aus ihren Berufen mitbringen.

Dieses Zusammenspiel von kontinuierlicher Weiterbildung und beruflichem Know-how trägt entscheidend dazu bei, dass wir unsere Aufgaben kompetent und effizient erfüllen können – immer im Dienste der Gemeinschaft.

 

Mitmachen und Mitgestalten – Dein Weg zur Feuerwehr
Jede Frau und jeder Mann ab dem 14. Lebensjahr ist herzlich eingeladen, Teil unserer Feuerwehr zu werden. Unsere Feuerwehranwärterinnen und -anwärter nehmen an Ausbildungsveranstaltungen teil, um die Grundlagen des Feuerwehrdienstes zu erlernen.

Nach erfolgreicher Absolvierung der Modularen Truppausbildung (MTA) und dem Erreichen des 18. Lebensjahres können sie aktiv an Einsätzen teilnehmen und damit einen wichtigen Beitrag zum Schutz und zur Sicherheit unserer Gemeinschaft leisten.

Wir freuen uns über jede und jeden, der sich für dieses spannende  Ehrenamt begeistert!

Aus- und Weiterbildung
Der Weg in den aktiven Feuerwehrdienst beginnt mit der Modularen Truppausbildung (MTA). Nach der MTA-Zwischenprüfung absolvieren die Anwärterinnen und Anwärter einen zweijährigen Ausbildungs- und Übungsdienst, der durch eine Ausbildung zum Sprechfunker ergänzt wird. In dieser Zeit werden die grundlegenden Fertigkeiten gefestigt und durch Schulungen an Sondergeräten erweitert.

Mit der MTA-Abschlussprüfung ist die Grundausbildung abgeschlossen, und die Feuerwehrmitglieder sind bestens vorbereitet für ihre Einsätze. Darauf aufbauend können sie sich in weiteren Spezialgebieten wie Maschinist oder Atemschutzgeräteträger fortbilden.

Für Kameradinnen und Kameraden mit Führungsqualitäten besteht die Möglichkeit, in die nächste Führungsebene aufzusteigen. Die Lehrgänge zum Gruppenführer (Führungsstufe A) und Zugführer (Führungsstufe B) werden in der Regel an einer der drei Feuerwehrschulen in Bayern absolviert. Diese Weiterbildungen befähigen sie, Einsätze zu koordinieren und die Verantwortung für die Sicherheit und Effektivität der Mannschaft zu übernehmen.


Atemschutz
Der Atemschutz gehört zu den wichtigsten Elementen unserer Arbeit. Ohne ihn wäre es unmöglich, Menschen aus Bereichen zu retten, in denen Atemgifte vorhanden sind. Derzeit verfügt unsere Wehr über 41 ausgebildete Atemschutzgeräteträger.

Um als Atemschutzgeräteträger qualifiziert zu sein, ist ein spezieller Lehrgang erforderlich. Zusätzlich wird alle drei Jahre eine arbeitsmedizinische Untersuchung nach der Richtlinie G26/3 durchgeführt. Jeder Atemschutzgeräteträger nimmt an monatlichen Übungen teil und besucht mindestens einmal im Jahr die Atemschutzstrecke in Kempten, um sein Wissen und Können aufzufrischen.

Der Einsatz unter Atemschutz erfordert höchste Konzentration, gegenseitiges Vertrauen, Zuverlässigkeit und Respekt. Ein Trupp besteht in der Regel aus 2 bis 3 Personen, die ihre Ausrüstung vor dem Einsatz sorgfältig gegenseitig kontrollieren. Die Ausrüstung besteht aus Atemschutzgerät mit Maske, Handscheinwerfer, Feuerwehraxt,  Sicherheitsleine, Funkgerät und einer Turbospritze angeschlossen an einem Schlauchpaket.

Ein essenzieller Bestandteil des Atemschutzeinsatzes ist die Atemschutzüberwachung. Sie bildet die Kommunikationsverbindung zwischen dem Trupp und der Einsatzleitung. Hier wird dokumentiert: Wer?, Wann?, Wo? und Wie lange? ein Trupp im Einsatz ist. Diese Informationen sind entscheidend, um im Notfall schnell handeln zu können oder den Einsatz fortlaufend mit Nachschub abzusichern.

Die Vorgehensweise im Atemschutz und die eingesetzte Technik – wie Wärmebildkameras, Hochdruckbelüftung oder Turbospritzen – haben sich in den letzten Jahren stetig weiterentwickelt. Dies erfordert eine kontinuierliche, spezialisierte Ausbildung, um stets auf dem neuesten Stand zu bleiben und die Sicherheit sowie Effektivität im Einsatz zu gewährleisten.